Familienzulagen sind ein zentraler Bestandteil des sozialen Netzes. Sozialtransfers, zu denen auch die Familienzulagen zählen, tragen wesentlich zur Reduktion der Armutsquote von Familien bei und schaffen damit bessere Bedingungen für Bildung, soziale Integration und ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen.
Höhere Mindestansätze bei den Familienzulagen stabilisieren das Haushaltsbudget, reduzieren Armutsrisiken und stärken die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Die UN-Kinderrechtskonvention verankert in Artikel 26 und 27 das Recht des Kindes auf Leistungen der sozialen Sicherheit sowie auf einen angepassten Lebensstandard.
Aus kinder- und jugendpolitischer Sicht ist die vorgeschlagene Erhöhung der Familien- und Ausbildungszulagen in Artikel 5 Familienzulagengesetz daher klar angezeigt.